Jahr des Feuers

Rhianna Conchobairs Brief
"Gefunden" auf Jast Gorsams Schreibtisch

Elenvina, 13. ING 34 Hal

Hoheit,

anlässlich des erwarteten Abfalls der Gräfin v. H. vom Reich bitte ich um Unterstützung in Winhall durch Euch ergebene Soldaten. M. E. nach hat sich der albernische Unabhängigkeitsdrang so stark durch sämtliche Stände gefressen, dass selbst eine zügige Verhaftung der Gräfin v. H. nicht verhindern kann, dass sich Barone, Edle, ja Handwerker und Bauern gegen eine Besetzung durch das Reich auflehnen.

Insbesondere in Winhall fürchte ich um die Kontrolle, da das hiesige Geschlecht der Barone F. alte Träume der Grafenwürde hegt. Gegen sie werde ich schnell handeln müssen.

Ein Entsatz sollte schnell und unauffällig ins Hinterland von Winhall kommen, um eventuellen Vorbereitungen durch die Barone F. entgegen wirken zu können.

Ich verbleibe Eure verbundene Dienerin,
Rhianna Conchobair,
Gräfin von Winhall

View
AB 110
Notausgabe aus Punin zum Jahr des Feuers

2-4-1.jpg
2-4-2.jpg
2-4-3.jpg
5-8-1.jpg
5-8-2.jpg
reload.jpg
5-8-4.jpg
Sapentiae_est.png
Der_Kosch_in_Flammen.png

View
Epilog - Schlacht in den Wolken
Galottas Ende

Die Seele entstieg flüchtig leicht dem verwelkten Leib, in dem sie über einhundert Jahre lang geweilt hatte. Sie fuhr flimmernd in die Höhe durch die Massen von Stein und Stahl der Fliegenden Festung. Ungläubig starrte Galotta an sich herab. Sie hatten ihn sterben lassen, getötet, ermordet. Dies waren die Kreisläufe des Kosmos und der Weg der Rache, der seinen Anfang nimmt und sein Ende findet. Fran-Horas und Hela-Horas wollten Gareth zerstören, doch keiner war so weit gekommen wie er. Als er wieder sah, worauf die titanische Festung in ihrem Fall zusteuerte, grinste Galotta, gluckste und brüllte wie im Wahn. Er lachte und lachte und lachte. Etwas zog ihn rauschend in dunklere Mahlströme in die Höhe – so wie einst Fran und Hela.
Als er sah, in welche mahlende und malmende Finsternis seine Seele schwebte, erstarb sein Lachen.
Für immer.

View
Firutins Gedanken

Kein Plan überlebt den Kontakt mit dem Feind – das hab ich selbst noch gesagt kurz bevor die fliegende Festung Gareth erreicht hatte, doch hätte ich nie erwartet wie Recht der alte Spruch doch haben sollte.

So viele unserer Freunde verloren, Familien zerrissen, ein Reich ohne Führung.

Und jetzt knie ich hier um meine Treue zu schwören… zu Galotta… unvorstellbar. Der Scharlachkappentrank scheint gewirkt zu haben, zumindestens bei mir. Und doch kniet Fredowulf neben mir und Balthar… Balthar steht nicht unweit von Galotta und offenbart gerade sein Innerstes. Was ist nur sein Ziel… zu gerne würd ich jetzt seine Gedanken hören… Ist er dabei uns zu hintergehen? Nein sowas darf ich nicht denken, Balthar stand immer an unserer Seite… ich darf mir meinen Zweifel nicht anmerken lassen. Was würde ich dafür geben jetzt mit Balthar unter vier Augen zu sprechen, mir seinen durchdachten Rat holen wie damals in Malvenstein… Bei den Zwölfen, bitte zwinge mich nicht dazu mein Schwert gegen dich führen zu müssen.

Die nächsten Augenblicke nehme ich nur verschwommen wahr, die Worte Galottas, die brennende Stadt unter uns, umringt von Dämonen, der Sturz Dexters durch das Fenster. Doch irgendwann ist es endlich soweit, Galotta führt das Fläschchen an seine Lippen, wir haben unser Ziel erreicht, doch zu welchem Preis?

Wirkt das Gift? Ich bete zu allen Zwölfen… Es muss wirken, es ist die einzige Chance die wir haben…

Leonardo? Was führt dieser Mann nur im Schilde? Das Gas… Die Dämonen… Ein Husten Galottas… Jetzt ist unsere Zeit gekommen. Ich spüre jeden meiner Muskeln in meinem Körper sich anspannen, die Sinne klären sich, dieses vertraute Gefühl, die Vorbereitung zum Kampf. Die Zeit der Entscheidung ist gekommen. Für Gareth, für das Mittelreich… Rondra und Praios steht uns bei.

View
Balthars Albträume II

Da stehen wir also…im Angesicht des…Feindes?

Galotta verhöhnt uns…

Natürlich sind wir gefangen genommen worden. Keine Fesseln tragen wir, aber wozu auch. Ist er nicht der größte Beherrscher Aventuriens und kann sich ganze Menschenmassen mit einem Wimpernschlag gefügig machen?

Wieder eine dieser ausweglosen Situationen. Aber suchen wir nicht immer nach den falschen Wegen? Immer danach, wie man Galottas Werk abwendet und das jetzige so marode Kaiserreich rettet. Warum nicht das Mittelreich retten? Und es braucht einen mächtigen Kaiser!
Aber meine Kampfgefährten vergangener Tage würden das nie verstehen. Aber wenn man nach den wirklich großen Dingen greift, dürfen einen solche emotionalen Dinge nicht zurückhalten.

Aus dem Augenwinkel erkenne ich wie Baron Firutin, Entschuldingung…Graf Firutin in letzter Verzweiflung einen Angriff auf Galotta wagt. Wie lächerlich…

Fast beiläufig schleudere ich eine Paralysis…

…und Firutin versteinert…

Ich sehe wie in Burians Augen etwas zerbricht, als ich vortrete, demütig mein Haut neige und Galotta formvollendet als Kaiser anspreche und mich in seine Dienste stelle.
Natürlich soll ich als Beweis meiner Loyalität meine ehemaligen Freunde töten. Also bereite ich einen mächtigen Zauber vor. In meinem Kopf höre ich die Bestätigung meines Verstandes ob dieser Entscheidung und entlasse den Zauber…

Schweißgebadet wacht Balthar auf und kommt kaum wieder zur Ruhe. Ob diese Albträume von der baldigen Ankunft Razzazors kündigen oder haben sie einen anderen Ursprung???

View
Tsaia’s Geschichte

Nachdem Balthar im Rat der Helden alles gesagt und getan hatte, schlenderte er durch die Stadt. An all die Plätze an denen sich Soldaten, Bürger, Verteidiger der Stadt zusammengefunden hatten und mit sorgenvollen Gesichtern Trost und Zuspruch suchten. Und Balthar gesellte sich zu Ihnen und sprach:

Wollt ihr eine Geschichte hören, meine Freunde? Am Abend vor der Entscheidung? Es ist die Geschichte einer Frau namens Tsaia…

Tsaia war wie ihr Name selbst. Sie liebte das Leben. Ein einfaches Mädchen aus Perricum war sie. Gütig, gerecht, aber auch aufbrausend. Vielleicht hätte sie auch Rondara heißen können. Aber eigentlich war sie Praios und Hesinde näher. Und ob schon einige sagen würden, der Fluch Madas liege auf ihr, sah sie stets nur die Möglichkeit den Göttern und ihrer Heimat mit ihren Fähigkeiten zu dienen. Aber ich will hier nicht ihr ganzes Leben schildern.

Tsaia war eine von vielen die das Reich auf dem Mythraelsfeld verteidigten. Sie war mitten im Keil des Lichts, umringt von Feinden. Sie wich keinen Meter zurück sondern ging todesmutig voran. Dank ihr gelang es die Dämonenwolke die die Untoten schützte zu bannen. Sie war eine Koryphäe der Antimagie. All dies machte sie unersetzlich. Doch sie selbst sah dies nicht so. Sie tat einfach nur ihr Möglichstes. Und als sie auf dem Mythraelsfeld starb, getroffen von des Feindes hinterhältigen Pfeilen, bat sie nur vom Fluch des unendlichen Heerwurms verschont zu werden. Sie rettete so viele, auch wenn so viele andere starben.

Tsaia war die Beste unter uns. Sie blieb standhaft wo andere verzagten. Warum, fragt ihr sicher, ist das so bedeutend. Nun, wenn das Böse dieser Welt uns findet können wir fliehen und unsere Heimat verlassen und sterben langsam innerlich an der Schuld und der Pein dieser Entscheidung. Wie ein Dämonenmal das sich wachsend durch den ganzen Körper zieht und uns auszehrt. Bleiben wir, sterben wir so oder so früher oder später, ob wir wollen oder nicht. Doch nur die Standhaften können noch etwas bewirken.

Wenn man jemandes Geschichte erzählt, dann war die Person schon immer heldenhaft. Aber eigentlich sind die meisten, wie Tsaia auch, als normale Menschen geboren wie ihr. Mit Ängsten, Sorgen und Nöten. Was das besondere ausmacht ist oft nur ein kleiner Funke, der vielleicht schon immer in uns schlummerte, aber nie wirklich deutlich sichtbar war. Und es braucht große Herausforderungen um diesen Funken aufkeimen zu lassen zu einer Sonne. Vielleicht ist unter euch ebenfalls so jemand!

Ob ich sie kannte?…

Balthar seufzte:

Nun, ich sah sie in den Wirren der Schlacht auf dem Mythraelsfeld und hörte hier und da Geschichten über sie…

Möge der heldenhafte Funke Tsaia‘s mit euch sein…

View
Balthars Albträume

…gräuliches Wabern überall umher…

…der Limbus?…

…aber wie?…

…die Austreibung im Turm!…sind wir immer noch dort?…

…aber kalt…

…so kalt!…

…wie Wasser!!!…

DER FLUSS! DIE GARGYLEN! DIE FESTUNG! DIE SCHLACHT!

Ist dies das Ende? In den Armen Efferds? Dann lass es endlich vorbei sein! Und was ist mit Tsaia? Meiner Tsaia!

Nur ein weiteres Opfer, wie all die Unschuldigen in Wehrheim.

Warum?

All die aufrechten Recken und Streiter des Lichts…für NICHTS! Für wen sind sie alle gestorben?

Für das Reich?

Was ist das für ein Reich das stolz und blind in sein Verderben rennt, nur noch ein Abklatsch seiner selbst, zerstritten, schwach…sinnlos gestorben, heldenhaft…wahrlich heldenhaft sind all die normalen Menschen, Bauern, Bürger deren oberster Wunsch ist, am Ende des Tages mit der Familie bei einer warmen Suppe beisammen zu sein.

Für die Götter?

Wo waren sie in dieser finstersten Stunde? Wo waren sie als all diese Helden mit ihren Namen auf den Lippen gestorben sind. Für die elenden Rachegelüste eines einzigen Mannes.

Elender Galotta, ich verfluche dich tausendfach bei allen Niederhöllen. Und wie furchtbar recht du dennoch hast mit den elenden Göttern. Wie lockt doch die Aussicht sich in die Arme des Herrn der Rache zu begeben wie einst du, Galotta. Wenn einem alles genommen wird bleibt nur noch Resignation oder Rachsucht. Aber Rache allein reicht nicht gegen solch einen Gegner. Die Hilfe des Herrn des Verbotenen Wissens wäre genauso willkommen. Was hat Hesinde mir geholfen, oder Praios? Nur Rahja half mir…nur um dann zuzulassen das Tsaia mir doch genommen wird. Wie hinterhältig und hochmütig. Ich verfluche euch ihr Götter!!!

Oh diese Schwärze…Lasst mich einfach für immer schlafen…

View
Der Untote Heerwurm marschiert!
AB 109 PHE/PER 1027 BF

AB_109_-_Der_Endlose_Heerwurm_marschiert.png

View
Die Worte des Greifen
Hinweise auf Geschehnisse in der Schwarzen Sichel

“Kraft, zu wenig Kraft … muss erreichen … Schwärze, nur Schwärze … Keranvor, die Grotte … Federn fallen golden … mein Leib … sie wollen … ich muss … bald alle verschwunden … in den Wolken … sie kämpfen darum … Irrhalken … die Schwarze Sichel … oh, Alveran, hab Erbarmen.”

View
Tobrien und Weiden vor Rondra vereint!
AB 109 PHE/PER 1027 BF

Tobrien_und_Weiden_vor_Rondra_vereint.jpg
Die_Westflotte_zerf_llt.jpg

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.