Balthar Gerstenstein

Magister Extraordinarius i.s.m. der Schule der Austreibung zu Perricum

Description:

Abgänger der Schule der Austreibung zu Perricum

“Kaiserlich Garethische Lehranstalt der Magie wider Geister und transsphärische Wesenheiten zu Perricum”

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Weiterbildung an der Akademie Schwert und Stab zu Beilunk

“Akademie der vereinten Künste von Schwert und Zauberstab – Kaiserlich Garethisches Lehrinstitut der angewandten kombattiven Magie, vom Schwert und Stabe zu Beilunk, der Herrin Rondra und der Herrin Hesinde zum Wohlgefallen”

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Mitglied des Ordens der Pfeile des LichtsPfeile_des_Lichts.jpeg

  • Tsatag: 13. Hesinde 979 BF
  • Größe: 1,83 Schritt
  • Augenfarbe: grün
  • Haarfarbe: hellbraun mit grauen Strähnen
  • Meist in einem grauen Magierreisegewand unterwegs
  • Leichte Angst vor großen Tieren
  • Glaube an die Zwölfgötter
  • Doch selbstbestimmtes Handeln wichtiger als blinder Fanatismus
  • Selbstsicheres Auftreten und Vertrauen in die eigenen Fertigkeiten prägen seinen Habitus
Bio:

Balthar kam als Sohn einer Bauerstochter und einem reisenden Schuster im kleinen Weiler Gerstenstein nahe Perricum zur Welt. Während seine Mutter Traviane und sein Vater Helmar versuchten in Perricum eine Existenz aufzubauen, blieb Balthar die ersten Jahren seiner Kindheit auf dem Hof seinen Großvaters Valpo und wuchs in ländlicher Umgebung auf.

Mit neun Jahren zog er zu seinen Eltern nach Perricum, um dort das Schusterhandwerk zu erlernen. Obwohl er ein gehorsamer Lehrling war, schien ihm vieles nicht zu gelingen oder wie von selbst zu zerfallen. Erst mit 13 Jahren bemerkte seine Mutter bei ihm “unheilvolle Fähigkeiten” die sie nach langem Zögern und Diskussionen mit Helmar an die Akademie mitteilte. Dort stellte man sein magisches Talent fest und begann mit seiner Ausbildung zum Gildenmagier.

Schon zeitig bemerkte man sein Händchen für eher praktisches Handeln, was aber an der eher theoretisch ausgelegten Akademie teilweise mit Vorsicht beäugt wurde. Da er sich jedoch eher untypisch, entgegen seinen Kollegen, mit extrem viel Enthusiasmus der Pflege der in Obhut der Noioniten gegebenen Patienten hingab, sah man über seine ungestüme Sicht der Antimagie hinweg.

Während seiner Zeit an der Akademie machte er Bekanntschaft mit Tsaia Gerdenwald die nach einiger Zeit nicht nur vom gegenseitigen Respekt unter Magierkollegen geprägt war, sondern sich auch in einer Liebschaft zeigte. Sie blieben während ihrer Studienzeit ein Paar und ihre Gefühle füreinander hätten ausgereicht für eine dauerhafte und feste Beziehung. Jedoch war beiden klar, daß es nach Beendigung der Ausbildung kaum Zeit für ein gemeinsames Leben gäbe.

Balthar blieb nach der Ausbildung noch drei Jahre an der Schule der Austreibung, Tsaia hingegen wurde bei den Pfeilen des Lichts aufgenommen und war daher fast immer unterwegs. Balthar beschloss es ihr gleich zu tun um sie vielleicht ab und an sehen zu können, entschied sich aber vorerst für ein weiterbildendes Studium an der Akademie Schwert und Stab zu Beilunk, daß er mit Bravur abschloss.

Nach einigen Jahren im Dienste der Reichsarmee wurde Balthar beim Orkensturm an die Front versetzt und kämpfte erfolgreich bei der Schlacht auf den Silkwiesen. Während der nächsten Jahre beschränkte sich Balhar sich wieder auf theoretische Studien an der Akademie zu Perricum und stieg in der Gunst Ihrer Spektabilität Olorand von Gareth-Rothenfels. Mit Tsaia verband in nun ein freundschaftliches Verhältnis, daß sie pflegten in dem sie sich mindestens einmal im Jahr trafen um sich in ein paar Tagen der Kontemplation miteinander über Politik, Magie und Persönliches auszutauschen.

Ein Schlüsselerlebnis in mehrfacher Hinsicht war die dritte Dämonenschlacht an der Trollpforte. Obwohl er mehrfach um Versetzung in das 2. Fürstlich-Darpatische Landwehr-Regiment bat, kam er als Kampfmagier in das 1. Regiment der Tobrischen Freischaren, angeführt vom frisch gebackenen Herzog Bernfried von Ehrenstein. In seiner Einheit lernt er unter anderem den Neffen des Herzogs, Firutin von Ehrenstein kennen, mit dem er auf Anhieb Freundschaft schließt. Kurz vor der Schlacht wird der Einheit ein Golgarit mit Namen Burian, sowie eine etwas zwielichtige Halbelfe namens Lira Sternenglanz zugeteilt. Zusammen stehen sie schlimme Momente durch und retten sich gegenseitig mehrfach das Leben. Wie selbverständlich harmonisieren sie im Kampf und können die Schlacht zwar verletzt aber lebend beenden.

Weniger Glück hatte sein Vater Helmar in der Darpatischen Landwehr. Seine Leiche wurde niemals gefunden. Zurück in Perricum fällt es Balthar zu, seiner Mutter Traviane die Nachricht zu übermitteln, daß sie nun Witwe ist. Sie kann von den Zuwendungen der Kriegskasse leben, doch ebenso Balthar versucht sein in der Akademie verdientes Geld seiner Mutter zukommen zu lassen. Bis heute plagen ihn Schuldgefühle seinen Vater nicht haben retten zu können.

Nach der Schlacht ziehen seine neuen Freunde ihrer Wege, doch man trifft sich unregelmäßig um über alte Zeiten zu reden. Als nach einigen Jahren Firutin von Ehrenstein als Baron der Baronie Vellberg bestellt wird, sieht Balthar die Möglichkeit seinen Tatendrang wieder auszuleben und begleitet Firutin als Hofmagier nach Burg Malvenstein. Dort trifft er den als Hofkaplan bestellten Burian wieder, sowie Lira Sternenglanz, die als KGIA-Agentin einen geheimen Auftrag in der Baronie zu erfüllen hat.

Und in der kleinen Baronie Vellberg nahmen Dinge ihren Lauf deren Größe nicht einmal Balthar würde erahnen können..

Balthar Gerstenstein

Jahr des Feuers Schmendrick