Jahr des Feuers

Firutins Gedanken

Kein Plan überlebt den Kontakt mit dem Feind – das hab ich selbst noch gesagt kurz bevor die fliegende Festung Gareth erreicht hatte, doch hätte ich nie erwartet wie Recht der alte Spruch doch haben sollte.

So viele unserer Freunde verloren, Familien zerrissen, ein Reich ohne Führung.

Und jetzt knie ich hier um meine Treue zu schwören… zu Galotta… unvorstellbar. Der Scharlachkappentrank scheint gewirkt zu haben, zumindestens bei mir. Und doch kniet Fredowulf neben mir und Balthar… Balthar steht nicht unweit von Galotta und offenbart gerade sein Innerstes. Was ist nur sein Ziel… zu gerne würd ich jetzt seine Gedanken hören… Ist er dabei uns zu hintergehen? Nein sowas darf ich nicht denken, Balthar stand immer an unserer Seite… ich darf mir meinen Zweifel nicht anmerken lassen. Was würde ich dafür geben jetzt mit Balthar unter vier Augen zu sprechen, mir seinen durchdachten Rat holen wie damals in Malvenstein… Bei den Zwölfen, bitte zwinge mich nicht dazu mein Schwert gegen dich führen zu müssen.

Die nächsten Augenblicke nehme ich nur verschwommen wahr, die Worte Galottas, die brennende Stadt unter uns, umringt von Dämonen, der Sturz Dexters durch das Fenster. Doch irgendwann ist es endlich soweit, Galotta führt das Fläschchen an seine Lippen, wir haben unser Ziel erreicht, doch zu welchem Preis?

Wirkt das Gift? Ich bete zu allen Zwölfen… Es muss wirken, es ist die einzige Chance die wir haben…

Leonardo? Was führt dieser Mann nur im Schilde? Das Gas… Die Dämonen… Ein Husten Galottas… Jetzt ist unsere Zeit gekommen. Ich spüre jeden meiner Muskeln in meinem Körper sich anspannen, die Sinne klären sich, dieses vertraute Gefühl, die Vorbereitung zum Kampf. Die Zeit der Entscheidung ist gekommen. Für Gareth, für das Mittelreich… Rondra und Praios steht uns bei.

Comments

erasder

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.